Private Handynutzung - Fragebogen für Schülerinnen und Schüler
In unserem Alltag finden sich zahllose Berührungspunkte zu den Neuen Medien. Der Umgang und das Leben im digitalen Umfeld erfordern daher spezifische Kompetenzen. Aus diesem Grund wurde im Schuljahr 2017/18 unter der Leitung von Fr. Fischer die AG Medienscouts ins Leben gerufen. 12 engagierte Schüler aus verschiedenen 8.Klassen wurden in einem mehrtägigen Workshop zu Medienscouts ausgebildet. Ihre Aufgaben sind nun das Wissen an Mitschüler weiterzugeben und Ansprechpartner bei Fragen und Problemen rund um die Mediennutzung und Medienkonsum. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Förderung der Medienkompetenz der Jugendlichen.

Die Schwerpunktthemen der Medienscouts sind:

  • soziale Netzwerke
  • Fake News
  • Informationen im Internet suchen und finden
  • Cybermobbing
  • Hate Speech
  • Streams und Downloads
  • Urheberrecht
  • Datenschutz - Datenschatz
  • Smartphone und Apps

Medienscouts geben ihr Wissen an Jüngere weiter


98% aller 12-19-jährigen besitzen ein eigenes Smartphone. Die beliebtesten Apps der Jugendlichen sind WhatsApp, Snapchat und Instagram. Das sind die Ergebnisse der JIM Studie 2017, die das Mediennutzungsverhalten der Heranwachsenden evaluiert. Deshalb wurde die AG Medienscouts im Schuljahr 2017/18 gegründet und 12 Achtklässler zu Medienscouts ausgebildet. Nach der Schulung hieß es für die Medienscouts selbst aktiv werden. Die erste große Aktion war eine Umfrage in den 5. bis 7. Klassen zur Mediennutzung. Diese Resultate deckten sich mit der JIM-Studie. Auf Grundlage dieser Daten wurde schnell klar, dass Smartphones und Internet auch bei den Schülern der Kastulus-Realschule eine große Rolle spielen und sowohl auf Nutzungsmöglichkeiten als auch auf Gefahren hingewiesen werden sollte. Die Medienscouts gingen eifrig ans Werk und entwickelten ein Konzept für ihre jüngeren Schulkameraden. Unterstützt wurden sie dabei von ihrer Lehrerin Fr. Fischer.

#NichtEgal - eine Initiative für Toleranz und Respekt

Medienscouts werben für eine positive Kommunikationskultur

#NichtEgal ist ein deutschlandweites Projekt unter der Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und soll Jugendliche ermutigen ihre Meinung im Alltag und im Netz zu vertreten und eine respektvolle Debattenkultur zu etablieren. In Form von Workshops wurden die Medienscouts von "SIN - Studio im Netz" ausgebildet, die anschließend ihr erlerntes Wissen an die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen weitergaben. Am Aktionstag stand der Landtagsabgeordnete Johannes Becher Rede und Antwort. Er gab den Schülerinnen und Schülern folgendes mit auf den Weg: "Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber man sollte seinem Gesprächspartner respektvoll begegnen. Bei uns in Bayern heißt das: Leben und leben lassen." Nach dem gemeinsamen Einstieg in den Projekttag gestalteten die Medienscouts mit den 7.Klassen Videobotschaften für eine tolerante und respektvolle Kommunikation im Internet. Einige der erstellten Filme wurden auch veröffentlicht unter https://www.youtube.com/playlist?list=PLc_F-mEKPA-qbZr5waS33FjuSJOajvBoq


QR-Code zu den YouTube-Videos

Die AG Medienscouts untersuchte die Verbreitung und Nutzung von Smartphones und Apps in den Jahrgangsstufen 5, 6 und 7. Dabei zeigte sich, dass die Nutzungsgewohnheiten der Schülerinnen und Schüler der Kastulus-Realschule mit den wissenschaftlichen Studien wie z.B. der JIM-Studie weitestgehend deckungsgleich sind. Die meisten Jugendlichen besitzen ein eigenes Handy und sie nutzen es vor allem zur Kommunikation. Bei allen Altersstufen ist WhatsApp die beliebteste App zum Austausch von Text- und Bildnachrichten. Die schulinternen Ergebnisse sind in den folgenden Grafiken zusammengefasst.